Von Jacqueline Sammet
Heute habe ich erneut mit dem Abt der Abtei Münsterschwarzach an seinen persönlichen KI-Assistenten gearbeitet. Hier sind drei Impulse aus unserer heutigen Session:
🔧 KI lernt agil
Vor fünf Wochen haben wir gemeinsam einen E-Mail-Assistenten aufgesetzt, der diktierte Inhalte des Abtes in stilvolle E-Mails verwandelt. Seitdem hat er ihn konsequent getestet und Verbesserungspotenziale notiert. Beispielsweise verstand die KI fälschlich „Münster-Schwarzach“ statt „Münsterschwarzach“ oder schrieb „Bruder“ statt „Br.“. Diese Feinheiten haben wir heute korrigiert. Unsere Tests haben gezeigt, dass die KI „verstanden“ hat.
🎙️ Diktieren als Werkzeug zur Erstellung von Lernmaterialien „nebenbei“
Beim Erklären, wie der Abt seine Assistenten künftig selbst optimieren kann, habe ich parallel die Diktierfunktion von ChatGPT mitlaufen lassen. Die KI hat daraus anschließend automatisch eine verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt, die der Abt bei Bedarf nutzen kann.
💡 Es gibt unzählige Einsatzmöglichkeiten für KI-Assistenten
Die positiven Erfahrungen mit dem E-Mail-Assistenten haben neue Ideen beim Abt angestoßen. Heute hinzugekommen ist deshalb ein zweiter Assistent: der „Sonntags-Redakteur“. Der Abt diktiert Neuigkeiten aus dem Kloster, die KI verwandelt sie in eine formatierte, kopierfertige Vorlage für das wöchentliche Rundschreiben an die Klostergemeinschaft.
➡️ Fazit:
KI entfaltet ihren wahren Nutzen dann, wenn Menschen aktiv mit und an ihr arbeiten.