Sägen KI Agenten an den Stühlen von L&D? 

KI Agenten können viele Aufgaben übernehmen, aber sie können uns bei der Gestaltung und Begleitung von Lernprozessen nicht ersetzen.

Hilfreich zu diesem Thema finde ich den Artikel Make Instructional Design Fun Again von Dr Philippa Hardman. Er zeigt auf, dass wir unersetzlich sind, wenn es darum geht, strategische, kreative und pädagogische Entscheidungen zu treffen. Im Detail heißt das für die Gestaltung und Begleitung von Lernprozessen:

🔍 Analyse: Nur Menschen erkennen, wann Lernen die richtige Lösung ist. Sie deuten Anzeichen für Lernbedarfe und entscheiden, ob und wie daraus ein Angebot entstehen sollte.
🧩 Konzeption: Gutes Lerndesign braucht didaktische Logik und Empathie. Nur Menschen können erkennen, was Priorität und Praxisrelevanz hat und effektiv ist.
✍️ Entwicklung: Stimme, Ton und Einfühlungsvermögen machen den Unterschied. Wir spüren, wie Inhalte motivierend wirken und wann Vereinfachung oder Herausforderung gefragt ist.
📅 Umsetzung: Strategische Entscheidungen über den Zeitpunkt der Einführung, Stakeholder- und Krisenmanagement sind keine technischen Abläufe, sondern zwischenmenschliche Prozesse.
📈 Auswertung: Daten liefern Hinweise, aber keine Antworten. Erst menschliche Erfahrung bringt Bedeutung und leitet Verbesserungen ab. Erfolg braucht Interpretation, nicht nur Messung.

Fazit: Lernen ist und bleibt ein zutiefst menschlicher Prozess. Wer mit KI arbeitet, muss wissen, was delegiert werden kann und was nicht. Nur so entsteht echte Unterstützung statt unreflektierter Automatisierung.

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